≡ Menu
2137a885-d158-4fbf-ae41-0fc443415884-620x413

‘Mickey used to run the Unknown Museum, a pop-culture repository in California, and he held on to a lot of its contents after it closed. Going into his studio was like entering a whole different world. He’s really obsessed with space exploration records and sound effects. The highlight from this shoot was when he put on an entire record of cricket sounds and played it over his quadrophonic system. We all just sat there quietly listening to crickets. It was amazing.’ Bild: Dust & Grooves

Ich sage ja immer, ich bin kein Plattensammler: Es sammelt sich an.

Der Fotograf Eilon Paz hat 130 Plattensammler porträtiert und Dust & Grooves hat dies nun als fettes Bilderbuch nun schon in der dritten Auflage herausgebracht. Ein Hit.

THE DUST & GROOVES BOOK – SECOND EDITION
Eilon Paz’s 436-page coffee-table book illuminates over 130 vinyl collectors and their collections in the most intimate of environments—their record rooms. With a foreword by the RZA, compelling photographic essays are paired with in-depth interviews to illustrate what motivates record collectors to keep digging for more records.

Readers get an up close and personal look at a variety of well-known vinyl champions as well as a glimpse into the collections of known and unknown DJs, producers, record dealers, and everyday enthusiasts. The book is divided into two main parts: the first features 250 full-page photos framed by captions and select quotes, while the second consists of 12 full-length interviews that delve deeper into collectors’ personal histories and vinyl troves.

Second updated edition out in November 28, 2014

Ein schönes Geschenk für Leute, die auch Schallplatten sammeln: Ihnen wird vorgeführt, dass die eigene Kollektion nichts besonderes ist und sie dem Phantom hinterherlaufen, komplett zu sein. Anschließende erhoffte Läuterung deswegen ausgeschlossen. Der heilige Gral.

Und der Blues, wenn das Belohnungssystem ständig Befriedigung fordert. Plattensammeln kanalisiert die widerliche Gier des Menschen in eine erträgliche Richtung. Ich kenne Leute, denen es um eine Wertanlage beim Plattensammeln geht, die Sammlung muss mehr wert sein, als man an Geld reingesteckt hat. Der ständige Blick auf den Wert einer Platte und der daraus zu erzielende Profit vernebelt einem die Sicht auf das, worum es eigentlich geht: Die Musik.

Ein großer Antrieb ist außerdem Profilierung innerhalb einer Gruppe. Man will etwas besonderes sein. Wettbewerb. Vielleicht etwas der Nachwelt hinterlassen. Aber was passiert nach dem Tod mit der Kollektion? Andere Plattensammler und Plattendealer treffen sich zum genüsslichen Ausweiden.

Hier einige Fotos:

http://www.theguardian.com/music/gallery/2015/feb/22/eilon-pazs-photographs-vinyl-dust-and-grooves-record-collectors

Und ein Interview mit dem Fotografen Eilon Paz.

http://www.theguardian.com/music/2015/feb/22/dust-and-grooves-eilon-paz-vinyl-record-collectors

{ 1 comment }

Katzencontent

Darf auf einer erfolgreichen Webseite nicht fehlen: Katzencontent. Oder Katercontent.

{ 0 comments }

Ein mexikanischer Fahrradfabrikant in einer Fernsehshow über das Geschäft seines Lebens mit el loco aleman. (‘lachtränen-abwisch’)

via Spoke Magazine

{ 0 comments }

Pantsula – Streetdance aus Südafrika

pantsula

Screenshot: youtube/DANCING CITY Teaser 2

Kanntet ihr schon Pantsula? Ein Straßentanz aus Südafrika, der Elemente aus dem Breakdance, Steptanz, Line-Dance und anderen verbindet. Entstanden und populär geworden während der Apartheit, weil für die schwarze Bevölkerung identitätsstiftend. Auf jeden Fall ein sehr lässiger Tanz, der dabei aber äußerst akrobatisch ist.

Pantsula is a syncopated, quick-stepping, low to the ground form of dance which evokes the urban street culture of which it is a part. It is performed by groups of dancers who practice together for many hours each week. It provides a powerful, stylized form of expression for those who dance it. As one pantsula dancer describes it “we have drive, we are one, we have power, we are young, strong and quick, we have our own style and we are competitive.” For pantsula, the group is very importance to the dance.

http://en.wikipedia.org/wiki/Pantsula

{ 2 comments }

Ich rette die Welt nicht!

Masern, Ukraine, TTIP, Pegida, IS, Katar, Google, Facebook, Snowden, Urwald-Abholzung, Umwelt, Monsanto usw.. Es passiert so viel Scheiße derzeit, dass man gar nicht weiß, wann man mit dem Kotzen aufhören soll. Man wird auf allen Sozialen Kanälen mit den Problemen dieser Welt zugeballert und wird dadurch gezwungen immer Position zu beziehen, auch wenn man keine Ahnung hat. Anstrengend!!

Eine Gegenstrategie ist, einfach zuzumachen, also nichts an sich ranzulassen. Arschlecken und einfach sein Ding machen. Jefällt mer und jeht ab, jeht ab! Deswegen geht mir schon seit über einer Woche ein alter Song von “Berlins Finest” Icke & Er zusammen mit Sido nicht mehr aus dem Kopf. Von 2009. Alter! Auch schon ziemlich lange her…Fuck!

{ 0 comments }

The real Kombinat

VEB Narva Kombinat Berliner Glühlampenwerk, Arbeiterinnen

VEB Narva Kombinat Berliner Glühlampenwerk, 17 November 1975, Reiche, Hartmut / CC-BY-SA

“Sie arbeiten nicht nur gut zusammen, sondern freuen sich auch gemeinsam über persönliche Erfolge des Einzelnen: Die Glühlampenfacharbeiterin Doris Vollmer, Mitglied der SED und aktive FDJlerin, und die erfahrenen Arbeiterinnen Vera Hoke – seit 20 Jahren in diesem Betrieb – und Emilie Hoffmann, die auf 25jährige Tätigkeit zurückblicken kann und alle in dieser Abteilung notwendigen Arbeitsgänge beherrscht. Die drei gehören zur Brigade “Neues Deutschland” in der Allgebrauchslampe des Narva-Kombinates. Sie haben besonders großen Anteil an den Initiativen dieses Kollektivs: an der täglichen guten Planerfüllung von 101 Prozent, an der Auszeichnung als Kollektiv der vorbildlichen Ordnung und Sicherheit und vor allem daran, dass ein Tag im vierten Quartal mit eingespartem Material gearbeitet werden kann.”

{ 0 comments }

Ja, das Album ist schon länger draußen, aber egal: Koze und Dear zusammen zu hören, ist IMMER eine psychedelisch-soulvolle Freude!

{ 0 comments }

Banksy in Gaza

gz_nc_04-2

In Hamburg wurde vergangene Woche versucht, das letzte bestehende Banksy-Graffiti, das es in der Hansestadt noch gibt, zu “zerstören”: Irgendwelche neureichen “Kulturhüter”, die nichts von Streetart verstehen, hatten das Piece hinter einer Plexiglasscheibe verbannt – wie eine Trophäe. Widerlich!

http://www.sueddeutsche.de/kultur/street-art-unbekannter-zerstoert-letzten-banksy-deutschlands-1.2365440

Wie die Münchner fälschlicherweise schreiben, ist das sicher nicht das letzte Banksy-Piece in Deutschland: In Berlin kann man, wenn man sucht und hinguckt, auch noch ein paar Ratten von seiner Besuchstour 2003/2004 (Großartige Graffiti-Ausstellung “BACKJUMPS #1, The Live Issue” im Haus Bethanien) entdecken:

Es wurde allerdings schon angekündigt, das Graffiti in HH wieder zu “reinigen”, schließlich hat es einen hohen Wert (Geld). Das passt zum  pfeffersäckischen, elbphilharmonischen Hamburg, leider, aber irgendwie auch nicht (Peace!).

Ob man daran auch im Gaza-Streifen denkt? Dem stattete nämlich Banksy gerade einen Besuch ab und hinterließ dort einige Stencils und Graffitis, um auf die Menschen, die dort darben, aufmerksam zu machen.

Banksy: “A local man came up and said ‘Please – what does this mean?’ I explained I wanted to highlight the destruction in Gaza by posting photos on my website – but on the internet people only look at pictures of kittens.” © by Banksy

 

“Gaza is often described as ‘the world’s largest open air prison’ because no-one is allowed to enter or leave. But that seems a bit unfair to prisons – they don’t have their electricity and drinking water cut off randomly almost every day.” © by Banksy

 

Bomb damage, Gaza City © by Banksy

 

via Urbanshit

Banksy

{ 0 comments }

Mary Poppins: Death Metal Version

Vieles ist nur zu ertragen, wenn man es durch eine bestimmte Brille betrachtet, so auch Musicals, wie dieses durch sinnentfremdete Spießigkeit überzeugende Stück aus Walt Disneys Mary Poppins.

Ich erinnere mich auch gerne an ähnliche Videos:

Oder dieses, auch sehr schön:

via Tanith

{ 8 comments }

Babyman - Ironman

Geniales Fake: Carsten “Erobique” Meyer hat als Babyman den Black Sabbath Klassiker “Iron Man” als Disco Version neu eingespielt. Das Hamburger Label Staatsakt bringt das Stück nun als 7″-Single auf den Markt. Herrlich auch das Video dazu: In einer italienischen 70er-Jahre Disco-Fernsehshow zeigt Babyman mit heißen Frauen an seiner Seite, dass er “The Man” ist.

Bronco “Babyman” Babic ist gewissermaßen das ungarische Pendent zu William Onyeabor. Es liegen keine oder nur überlieferte biographische Informationen zu dem Mann vor, der in der 70er Jahren einige obskure Cosmic-Disco und Funkstücke zum Besten gab, die klangen, wie ein unerhörter Bastard aus Munich-Disco und P-Funk. “Iron Man” ist eine Black Sabbath-Coverversion die Ozzy und Co. in die Disco beamen! Hit! Der dritte Re-Release in Original A-Sexy-Coversleeve. Limitiert auf 500 Stück! Desweiteren sind auch die ersten beiden 7inches “High Like A Fly” und “Tiger Of The Night” noch erhältlich!

http://staatsakt.hanseplatte.com/detail/babyman–ironman

 

{ 0 comments }