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Die nächsten FRONT-Mixe

Ich bin jetzt dazu gekommen, die nächsten drei Mixe aus dem Hamburger Club FRONT hochzuladen. DJ ist wieder Klaus Stockhausen. Viel Spaß!

Und die nächsten Cassetten sind hier angekommen, es gibt also noch mehr in Zukunft.

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Lee Fields hat das Label gewechselt: Jetzt nicht mehr auf Truth and Soul, sondern auf Big Crown, dem von Leon Michels & Danny Akalepse 2016 in New York/Brooklyn neu gegründeten Independent Label (DJ Danny Aklepse dazu auf Wax Poetics). Auf Big Crown sind dieses Jahr bereits das Debüt „55“ und vier Singles der geschätzten Hamburger Mocambo-Band Bacao Rhythm & Steel Band veröffentlicht worden. Das neue Album von Lee Fields & The Expressions „Special Night“ wird am 04.11.2016 heraus kommen.
Lee Fields & The Expressions werden am 24.01.2017 live in Berlin zu erleben sein, im Columbia Theater, Columbiadamm 9-11, 26€

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Es war ein Mix-Projekt, mit dem ich schon längere Zeit schwanger gegangen war: Inspiriert vom Musikstück „He Needs Me“ von der großartigen Shelley Duvall auf dem Soundtrack des Films „Punch Drunk Love“ (wobei der Titel eigentlich aus der Robert Altman-Verfilmung von „Popeye“ mit Robin Williams und Shelley Duvall aus dem Jahre 1980 stammt), habe ich weitere Stücke gesucht, die meines Erachtens auch diese schrägen, psychedelichen Zwischenwelten abbilden, „Psychedelische-Daneben-Musik“, wie ein Freund meinte. Die Stücke sind bunt gemischt, von Klassikern wie Zappa, White Noise und The Residents über vietnamesische Straßenmusik und dem merkwürdigen William Onyeabor.

Viel Spaß beim Hören!

 

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http://finn-johannsen.de

http://finn-johannsen.de

Ich war nie im FRONT, aber ein Freund, der den Club öfters besuchte und mit dem Diskjockey Boris Dlugosch befreundet war, schob mir letztens fünf Tapes (2-6) rüber zum Hören. Ich bin kein Fan von 80er Jahre Musik, noch von der Verklärung einer Zeit, die gar nicht so toll war. So finde ich diese Tapes auch nicht besonders gut, aber möchte mit allen Interessierten diese authentischen Mitschnitte von Mitte der 80er Jahre aus einem – wie man sagt – der besten und legendärsten Clubs Hamburgs teilen.

Ich habe hier noch drei weitere Tapes liegen, die ich in nächster Zeit digitalisieren werde. Diese Tapes sind keine offiziellen Mixe, die man dort kaufen wollte, sondern sind Kopien von Kopien von Kopien von Mixen, die es aus der DJ-Kanzel ins Helle schafften. Deswegen haben sie auch so eine schlechte Qualität, trotz der sehr guten BASF- Cr02 II-Tapes.

Wer mehr über den Club erfahren möchte, der schaue hier auf Finn Johannsens Blog:

Front Club, Hamburg

In den 90ern übernahm dann Boris Dlugosch die DJ-Kanzel und eröffnete damit ein ganz neues House-Kapitel. Hier noch ein Mixtape aus der Zeit und ein kleiner Text über das FRONT auf dem Blog Zwei Zwei Drei:
Dance Like it’s 1992. FRONT CLUB HAMBURG

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Aus dem neuen Robert Glasper Collaboration Album Everything’s Beautiful, ein Miles Davis Tribute Album. das parallel zum Bio-Pic erschienen ist. Erykah Badu: Regie und Gesang.

Everything’s Beautiful Track List:
1. “Talking Shit”
2. “Ghetto Walkin” featuring Bilal
3. “They Can’t Hold Me Down” featuring Illa J
4. “Maiysha (So Long)” featuring Erykah Badu
5. “Violets” featuring Phonte
6. “Little Church” featuring Hiatus Kaiyote
7. “Silence Is The Way” featuring Laura Mvula
8. “Song For Selim” featuring KING
9. “Milestones” featuring Georgia Ann Muldrow
10. “I’m Leaving You” featuring John Scofield and Ledisi
11. “Right On Brotha” featuring Stevie Wonder

Interview mit Rober Glasper: www.okayplayer.com/robert-glasper-miles-davis-interview

Robert Glasper feat. Bilal – Ghetto Walking:

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Man könnte meinen, der Title der Ausstellung „Bei Mutti“ in der Berlinischen Galerie bezieht sich auf unsere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mit ihrer Willkommenskultur für Flüchtlinge für Kontroversen gesorgt hat. Doch Wurm meint seine eigene Mutter: Das erste Objekt der Ausstellung ist nämlich eine Nachbildung seines Elternhauses in der Steiermark, wo er geboren wurde. Doch er hat das Haus extrem zusammengestaucht, auf 1,10 Meter, um die Enge und die Provinzialität des österreichischen Alltags darzustellen. Das ist sehr lustig, wenn man das Einfamilienhaus betritt und sich durch den engen Flur schiebt, denn er hat natürlich auch das gesamte Interieur zusammengeschoben, Klo, Telefon, Bett usw..

Bekannt geworden ist Erwin Wurm durch seine One Minute Sculptures, bei denen der Besucher einer Anleitung Wurms folgt, sich mit einem Objekt bestückt, auf ein Podest steigt und so zu einem Teil der Ausstellung wird. So heisst es z.B. zu einem Stuhl, der auf einem Podest steht: „Auf das Podest steigen und Idiot sein.“ Das bekommt jeder hin, schwieriger wird es, sich auf einen Teppich auf ein Podest zu setzen und dabei an Spinozas Konzept zum freien Willen zu denken.

Ich wusste gar nicht, dass Erwin Wurm einer der erfolgreichsten Gegenwartskünstler ist, er wird bei Artfacts.net auf Rang 15 gelistet.

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DJ Shadow. Foto: Derick Daily

DJ Shadow. Foto: Derick Daily

Josh Davis, besser bekannt als DJ Shadow, veröffentlicht am 24.06.2016 erstmals seit fünf Jahren wieder ein neues Album: „The Mountain Will Fall“.

„Was dieses Album letztlich ausmacht, sind die ganzen neuen Einflüsse, die ich dafür einbezogen habe. Ich wollte mich wegbewegen von der Wahrnehmung als der ‚Sample Guy‘. Dies ist kein reines Sample Album“, so Shadow zu seinem neuen, fünften Album. Nach eigenen Bekunden hat er es mit Ableton Live aufgenommen, einer Software, die er sonst nicht benutzt hat.

Dass er von vielen als der „Sample Guy“ eingestuft wurde, kommt nicht von ungefähr: Dieser Ruf, der ihn über seine gesamte Karriere hinweg begleitete, entstand mit der Veröffentlichung seines Debüts „Endtroducing…..“ – einem Meilenstein, dessen 20jähriges Jubiläum Shadow in diesem Jahr feiern wird. Es war Shadow, der einer heimlichen Ikone wie David Axelrod zu einer Renaissance verhalf, der mit seinen Fundstücken und vielen, vielen Compilations den Ausdruck Cratedigging zu einem fast schon alltäglichen Begriff machte. Er ist und bleibt „the DJ’s DJ“.

„Ich zwinge mich letztlich immer wieder dazu, bei jedem Album meinen Ansatz zu verändern, weshalb meine Musik auf jedem Album anders klingen wird“, sagt Josh abschließend. „Es ist schon ein bisschen absurd, nur auf alte Sampler zu setzen, wenn man mit den neuen doch so viel mehr machen kann. Wenn Leute wie Miles Davis und Herbie Hancock in den Siebzigern darauf verzichtet hätten, die neusten Synthesizer einzusetzen, dann wären ihre unglaublichen Platten nie aufgenommen worden. Dabei waren es gerade diese Synthesizer, die ihre Arbeit während dieser Phase so sehr geprägt haben. Und Leute wie sie sind es, zu denen ich aufschaue, um mich davon inspirieren zu lassen.“

Mit dabei sind diesmal der in Berlin ansässige Pianist Nils Frahm, der durch den Soundtrack zum Film „Victoria“ bekannt wurde. DJ Shadow dazu:  „Nils Frahm is an insanely smart composer. He created a sinewy, gated vintage synth line which I then expanded upon, hopefully to complimentary effect. Our track is called ‚Bergschrund,‘ an obscure German word for a particular type of crevasse, or ice cliff, usually found on mountains at very high elevations.“

Den Track „Ashes To Oceans“ hat Shadow zusammen mit Manchesters Jazz-Trompeter, Komponist und Bandleader Matthew Halsall geschraubt.

Tourdaten:

28.06.2016 – Gretchen – Berlin
29.06.2016 – Gloria Theater – Köln
01.07.2016 – Montreux Jazz Festival, Schweiz
05.07.2016 – Mojo Club – Hamburg

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Lisa-Bauer---Song-vom-Hilfsarbeiter

„Funky Kraut“ par excellence: Die deutsche (eher bayerische) Version des Hits „Son Of A Preacher Man“ von Dusty Springfield durfte Lisa Fitz 1969 unter dem Pseudonym Lisa Bauer einsingen. Es war vor ihrer Karriere als Kabarettistin, Sängerin und Buchautorin ihre erste Arbeit. Der sozialkritische Song handelt von einer Frau, die sich von einem Mann wider besseres Wissen zweimal schwängern lässt, und im Endeffekt mit ihrer Brut alleine dasteht.
Dieser Song ist übrigens auch auf der CD „Pop in Germany Vol.3“ bei Bear Family vertreten. Die neun CDs umfassende Serie „Pop in Germany“ ist sowieso sehr empfehlenswert, wenn man in Deutsch gesungene Cover-Versionen mit unfreiwilligem Humor sucht.

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Dieses Video hatte mich schon Ende letzten Jahres begeistert: „Wann strahlst Du?“ von Jacques Palminger, Carsten Erobique Meier und Chris Dietermann von ihrem 2009er-Album „Songs for Joy“. Für das Video hatte Hilmar Stehr Material aus dem Film „Mondo Cane“ (1962) von Paolo Cavara, Gualtiero Jacopetti und Franco Prosperi zusammen geschnitten.“Mondo“ ist ein Erwachsenen-Filmgenre aus den 60er/70er Jahren, das die Perversionen des Menschendaseins auf der ganzen Welt mit Schock-Bildern darstellen sollte, und da passen die Bilder von extrem saufenden Hamburgern auf St. Pauli natürlich genau rein. „Mondo Cane“ war übrigens einer der ersten Filme dieser Art. (Informativer Text bei Spiegel-Online: Mondo Cane: Die Geburt des Mondo-Genres)

Noch besser passen diese 50 Jahre alten, traurigen Filmaufnahmen vom Kiez allerdings zu dem Hilde Knef inspirierten Song „Wann strahlst Du?“, das Yvon Jansen singt und Barbara Stützel getextet hat. Dieses melancholische Chanson würde aber auch heute jeder exzessiven Feier gut stehen, denn Exzess bedeutet im Grunde Traurigkeit/Schmerz. Ich sehe eingefrorene Ectasy-Drogenvisagen am Morgen auf einer Elektroparty vor mir. Traurig.

„Songs For Joy“ (der dritte Teil einer Serie) war 2009 in Berlin im Maxim Gorki Theater entstanden, als Erobique und Palminger via Kleinanzeigen Sänger und Sängerinnen suchten (»Singen Sie gerne? Schreiben Sie? Schicken Sie uns Ihre Texte!«) und mit diesen Stücke einspielten und auf die Bühne – und letztendlich auf Platte – brachten. (Text zu der Veranstaltung in der Spex).

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: „Wann strahlst Du?“ ist gerade als 7″-Single auf dem Erobique-eigenen Label „Sexy“ wieder rausgekommen, auf dem ja auch die Babyman-Platten erschienen sind. Übrigens: Auch gerade neu: Die Babyman LP „Babyman 2“.

„Wann strahlst Du?“ zu bestellen bei Hanseplatte.

Foto: Soulkombinat/Steinbild (CC BY-SA 3.0)

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Die Brücke am Ostkreuz ist abgerissen

Foto: Felix Steinbild

Der Blick auf das neue Gebäude ist jetzt bald frei.

Das alte Ostkreuz ist nun bald endgültig Geschichte: Die Brücke an der Bahnhofstraße/Sonntagstraße, die man unterqueren musste,  um zu den Gleisen zu gelangen, wurde jetzt abgetragen. Eigentlich schade, denn die neue DB-Bahnhofsarchitektur (siehe Südkreuz) ist hässlich und auswechselbar.

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