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Arte Doku: Birth of the Groove

Donnerstag, 12. August 2010 um 22.40 Uhr

Wiederholungen:
20.08.2010 um 13:00
28.08.2010 um 03:00
Birth of Groove (Deutschland, 2010, 53mn), Regie: Jean-Alexander Ntivyihabwa

ARTE hat ja gerade jede Woche den Schwerpunkt Summer of the 60s im Programm, unter anderem als mein persönliches Highlight noch bis zum 28.08. immer samstags um 22 Uhr in vier Teilen die Serie „The Prisoner“ (dt.:  Nummer Sechs) in deutscher Erstausstrahlung. Keine Ahnung, warum diese Serie nie wiederholt wurde im deutschen Fernsehen. Hammer!!

Und es gibt ein paar Musikdokus, wie „Birth Of the Cool“ (Do. 12.08, 21 Uhr) oder eben „Birth Of The Groove“. Es wird sicher nichts Neues zu erfahren geben in dieser Doku, aber mal sehen, welche Bilder sie aus dem Archiv gekramt haben, vielleicht hamse ja was noch ungesehenes gefunden. Außerdem wurden Sharon Jones & The Dap Kings dafür im Apollo, NY, befragt.

ARTE Promo Text:

1955 – 1966: Ein musikalischer Urknall verändert die Welt und bringt ein Universum neuer Stile hervor. Die vierteilige Dokumentationsreihe „Birth of“ begibt sich an die Anfänge unserer Popkultur und verfolgt die Geburtsstunde neuer musikalischer Formen. Beobachtet sie beim Laufenlernen und begleitet ihren Erfolg: Rock’n’Roll, Soul, Cool und Pop – jene Galaxien, die in ihrer Gesamtheit nicht mehr und nicht weniger bedeuteten als eine kulturelle Revolution.

Die 60er – das waren auch die Jahre von Motown und Staxx. Der Soul wurde geboren und brachte ein ganz neues Gefühl in den musikalischen Mainstream. Ray Charles, Sam Cooke und James Brown verbanden Elemente des Gospels und Blues zu einem leidenschaftlichen, rhythmischen Sound mit positiver Grundschwingung. Es groovte!
Sharon Jones von den Dap-Kings erläutert im legendären New Yorker Apollo die bis heute gültige Wucht und das so einzigartige Feeling dieses Sounds. The Dap-Kings, das ist jene Formation, die Amy Winehouse musikalisch ihren Welterfolg ermöglichte. Und im Apollo standen in den 60ern Größen wie Sam Cooke und Diana Ross & The Supremes auf der Bühne. Ebenso Martha Reeves, die nicht zuletzt ihren Jahrhunderthit „Dancin‘ in the Streets“ kommentiert, den sie gemeinsam mit den Vandellas sang.
Die Dokumentation begibt sich an die Geburtsstätten des Soul in Detroit und Memphis. Über einen schlichten Hitreigen hinausgehend erhellt die heutige Sendung den soziokulturellen Hintergrund des Soul: In ihm erklingt die Forderung der Afroamerikaner nach dem Ende der Segregation und vollen Bürgerrechten. Soul wird zum Soundtrack für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und Malcom X, das Motown Label zum Vehikel wirtschaftlicher Eigenständigkeit.
Gil Scott-Heron, Legende und Vorreiter des Rap wie auch des Poetry Slam, trägt trotz Barack Obama bis heute noch viel Wut im Bauch über die Zwiespältigkeit der Erfahrungen zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung und wird sie in der Dokumentation zum Ausdruck bringen. Und mittendrin auch Leiber & Stoller: Denn die haben den Welthit „Stand by Me“ geschrieben …

{ 4 comments… add one }
  • Steinbild 13. August 2010, 13:40

    Die Sendung war ausgezeichnet!! Ich hätte zwar Dee Dee Bridgewater rausgeschnitten, denn die hatte keine interessanten Sachen zu erzählen, aber sonst hochinteressant und sehr viele gute Ausschnitte, die ich noch nicht kannte.

  • johnnyhitman 11. August 2010, 16:22

    Hab letzte Woche das Rock’n’Roll Spezial und danach das Elvis Spezial gesehen, war auch Top!!

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